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	<title>Gigantomachia &#187; Heidegger</title>
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		<title>Hegel, Heidegger, Schiller</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Aug 2004 15:45:00 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Hegel]]></category>
		<category><![CDATA[Heidegger]]></category>
		<category><![CDATA[Schiller]]></category>

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		<description><![CDATA[Both Hegel and Heidegger had thought-provoking connections with particular poems of Schiller. Hegel ends the Phänomenologie with slightly altered lines from the end of Schiller&#8217;s &#8216;Die Freundschaft&#8217;: nur &#8211; &#8216;aus dem Kelche dieses Geisterreiches / schäumt ihm seine Unendlichkeit. (See: &#8220;Nur&#8221; in Hegel and Heidegger). As regards Heidegger, his brother Fritz records (in &#8216;Ein Geburtstagsbrief&#8217;, [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Both Hegel and Heidegger had thought-provoking connections with particular poems <span id="more-137"></span> of Schiller. Hegel ends the <em>Phänomenologie</em> with slightly altered lines from the end of Schiller&#8217;s <a title="Hegel reads Schiller’s Freundschaft" href="/mce/?p=131">&#8216;Die Freundschaft&#8217;</a>:</p>
<blockquote><p>nur &#8211; &#8216;aus dem Kelche dieses Geisterreiches / schäumt ihm seine Unendlichkeit. (See: &#8220;Nur&#8221; in Hegel and Heidegger).</p></blockquote>
<p>As regards Heidegger, his brother Fritz records (in &#8216;Ein Geburtstagsbrief&#8217;, <em>Martin Heidegger zum 70. Geburtstag</em>, S 62-62): &#8220;Mindestens achtmal zwischen 1904 und 1911 hat dieser wortkarge Mann bei öffentlichen Anlässen Schillers großes Gedicht &#8220;<a title="Heidegger and Schiller’s Das Lied von der Glocke" href="/mce/?p=155">Das Lied von der Glocke</a>&#8221; mit Elan auswendig (par coeur) vorgetragen. Daraus läßt sich schließen, daß dieses damals klassische Gedicht über das menschliche Tun und Schicksal Herz und Sinn des Mesnervaters bewegte und sein en Alltag mitbestimmte.&#8221; (Fritz, too, was a &#8216;wortkarge[r] Mann&#8217;. Like his father, he stuttered. But also like his father, he was able to speak publically without stuttering, as he did on many occasions giving the Messkircher Fasnachtsrede.)</p>
<p>In the case of both Hegel and Heidegger, these poems from Schiller go to the heart of their thought. Die Freundschaft treats the relations of friends, particularly in the case of humans with God. Hegel&#8217;s whole thought is taken up with the analysis and history and description of this friendship. Das Lied von der Glocke treats the question of time and the relations between it and what is called &#8216;Concordia&#8217; in the poem. One of the main goals of gigantomachia is to show that such concord is what Heidegger thought to be the &#8216;Sinn des Seins&#8217;.</p>
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		<title>Heidegger and Schiller&#8217;s Das Lied von der Glocke</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Aug 2004 14:58:19 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Heidegger]]></category>
		<category><![CDATA[Schiller]]></category>
		<category><![CDATA[Time(s)]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Lied von der Glocke Fest gemauert in der Erden Steht die Form, aus Lehm gebrannt. Heute muß die Glocke werden. Frisch Gesellen, seid zur Hand. Von der Stirne heiß Rinnen muß der Schweiß, Soll das Werk den Meister loben, Doch der Segen kommt von oben. Zum Werke, das wir ernst bereiten, Geziemt sich wohl [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Das Lied von der Glocke</p>
<p>Fest gemauert in der Erden <span id="more-155"></span><br />
Steht die Form, aus Lehm gebrannt.<br />
Heute muß die Glocke werden.<br />
Frisch Gesellen, seid zur Hand.<br />
Von der Stirne heiß<br />
Rinnen muß der Schweiß,<br />
Soll das Werk den Meister loben,<br />
Doch der Segen kommt von oben.</p>
<p>Zum Werke, das wir ernst bereiten,<br />
Geziemt sich wohl ein ernstes Wort;<br />
Wenn gute Reden sie begleiten,<br />
Dann fließt die Arbeit munter fort.<br />
So laßt uns jetzt mit Fleiß betrachten,<br />
Was durch die schwache Kraft entspringt,<br />
Den schlechten Mann muß man verachten,<br />
Der nie bedacht, was er vollbringt.<br />
Das ist&#8217;s ja, was den Menschen zieret,<br />
Und dazu ward ihm der Verstand,<br />
Daß er im innern Herzen spüret,<br />
Was er erschafft mit seiner Hand.</p>
<p>Nehmet Holz vom Fichtenstamme,<br />
Doch recht trocken laßt es sein,<br />
Daß die eingepreßte Flamme<br />
Schlage zu dem Schwalch hinein.<br />
Kocht des Kupfers Brei,<br />
Schnell das Zinn herbei,<br />
Daß die zähe Glockenspeise<br />
Fließe nach der rechten Weise.</p>
<p>Was in des Dammes tiefer Grube<br />
Die Hand mit Feuers Hülfe baut,<br />
Hoch auf des Turmes Glockenstube<br />
Da wird es von uns zeugen laut.<br />
Noch dauern wird&#8217;s in späten Tagen<br />
Und rühren vieler Menschen Ohr<br />
Und wird mit dem Betrübten klagen<br />
Und stimmen zu der Andacht Chor.<br />
Was unten tief dem Erdensohne<br />
Das wechselnde Verhängnis bringt,<br />
Das schlägt an die metallne Krone,<br />
Die es erbaulich weiterklingt.</p>
<p>Weiße Blasen seh ich springen,<br />
Wohl! Die Massen sind im Fluß.<br />
Laßt&#8217;s mit Aschensalz durchdringen,<br />
Das befördert schnell den Guß.<br />
Auch von Schaume rein<br />
Muß die Mischung sein,<br />
Daß vom reinlichen Metalle<br />
Rein und voll die Stimme schalle.</p>
<p>Denn mit der Freude Feierklange<br />
Begrüßt sie das geliebte Kind<br />
Auf seines Lebens erstem Gange,<br />
Den es in Schlafes Arm beginnt;<br />
Ihm ruhen noch im Zeitenschoße<br />
Die schwarzen und die heitern Lose,<br />
Der Mutterliebe zarte Sorgen<br />
Bewachen seinen goldnen Morgen.-<br />
Die Jahre fliehen pfeilgeschwind.<br />
Vom Mädchen reißt sich stolz der Knabe,<br />
Er stürmt ins Leben wild hinaus,<br />
Durchmißt die Welt am Wanderstabe.<br />
Fremd kehrt er heim ins Vaterhaus,<br />
Und herrlich, in der Jugend Prangen,<br />
Wie ein Gebild aus Himmelshöhn,<br />
Mit züchtigen, verschämten Wangen<br />
Sieht er die Jungfrau vor sich stehn.<br />
Da faßt ein namenloses Sehnen<br />
Des Jünglings Herz, er irrt allein,<br />
Aus seinen Augen brechen Tränen,<br />
Er flieht der Brüder wilder Reihn.<br />
Errötend folgt er ihren Spuren<br />
Und ist von ihrem Gruß beglückt,<br />
Das Schönste sucht er auf den Fluren,<br />
Womit er seine Liebe schmückt.<br />
O! zarte Sehnsucht, süßes Hoffen,<br />
Der ersten Liebe goldne Zeit,<br />
Das Auge sieht den Himmel offen,<br />
Es schwelgt das Herz in Seligkeit.<br />
O! daß sie ewig grünen bliebe,<br />
Die schöne Zeit der jungen Liebe!</p>
<p>Wie sich schon die Pfeifen bräunen!<br />
Dieses Stäbchen tauch ich ein,<br />
Sehn wir&#8217;s überglast erscheinen,<br />
Wird&#8217;s zum Gusse zeitig sein.<br />
Jetzt, Gesellen, frisch!<br />
Prüft mir das Gemisch,<br />
Ob das Spröde mit dem Weichen<br />
Sich vereint zum guten Zeichen.</p>
<p>Denn wo das Strenge mit dem Zarten,<br />
Wo Starkes sich und Mildes paarten,<br />
Da gibt es einen guten Klang.<br />
Drum prüfe, wer sich ewig bindet,<br />
Ob sich das Herz zum Herzen findet!<br />
Der Wahn ist kurz, die Reu ist lang.<br />
Lieblich in der Bräute Locken<br />
Spielt der jungfräuliche Kranz,<br />
Wenn die hellen Kirchenglocken<br />
Laden zu des Festes Glanz.<br />
Ach! des Lebens schönste Feier<br />
Endigt auch den Lebensmai,<br />
Mit dem Gürtel, mit dem Schleier<br />
Reißt der schöne Wahn entzwei.<br />
Die Leidenschaft flieht!<br />
Die Liebe muß bleiben,<br />
Die Blume verblüht,<br />
Die Frucht muß treiben.<br />
Der Mann muß hinaus<br />
Ins feindliche Leben,<br />
Muß wirken und streben<br />
Und pflanzen und schaffen,<br />
Erlisten, erraffen,<br />
Muß wetten und wagen,<br />
Das Glück zu erjagen.<br />
Da strömet herbei die unendliche Gabe,<br />
Es füllt sich der Speicher mit köstlicher Habe,<br />
Die Räume wachsen, es dehnt sich das Haus.<br />
Und drinnen waltet<br />
Die züchtige Hausfrau,<br />
Die Mutter der Kinder,<br />
Und herrschet weise<br />
Im häuslichen Kreise,<br />
Und lehret die Mädchen<br />
Und wehret den Knaben,<br />
Und reget ohn Ende<br />
Die fleißigen Hände,<br />
Und mehrt den Gewinn<br />
Mit ordnendem Sinn.<br />
Und füllet mit Schätzen die duftenden Laden,<br />
Und dreht um die schnurrende Spindel den Faden,<br />
Und sammelt im reinlich geglätteten Schrein<br />
Die schimmernde Wolle, den schneeigten Lein,<br />
Und füget zum Guten den Glanz und den Schimmer,<br />
Und ruhet nimmer.</p>
<p>Und der Vater mit frohem Blick<br />
Von des Hauses weitschauendem Giebel<br />
Überzählet sein blühendes Glück,<br />
Siehet der Pfosten ragende Bäume<br />
Und der Scheunen gefüllte Räume<br />
Und die Speicher, vom Segen gebogen,<br />
Und des Kornes bewegte Wogen,<br />
Rühmt sich mit stolzem Mund:<br />
Fest, wie der Erde Grund,<br />
Gegen des Unglücks Macht<br />
Steht mit des Hauses Pracht!<br />
Doch mit des Geschickes Mächten<br />
Ist kein ewger Bund zu flechten,<br />
Und das Unglück schreitet schnell.</p>
<p>Wohl! nun kann der Guß beginnen,<br />
Schön gezacket ist der Bruch.<br />
Doch bevor wir&#8217;s lassen rinnen,<br />
Betet einen frommen Spruch!<br />
Stoßt den Zapfen aus!<br />
Gott bewahr das Haus!<br />
Rauchend in des Henkels Bogen<br />
Schießt&#8217;s mit feuerbraunen Wogen.</p>
<p>Wohtätig ist des Feuers Macht,<br />
Wenn sie der Mensch bezähmt, bewacht,<br />
Und was er bildet, was er schafft,<br />
Das dankt er dieser Himmelskraft,<br />
Doch furchtbar wird die Himmelskraft,<br />
Wenn sie der Fessel sich entrafft,<br />
Einhertritt auf der eignen Spur<br />
Die freie Tochter der Natur.<br />
Wehe, wenn sie losgelassen<br />
Wachsend ohne Widerstand<br />
Durch die volkbelebten Gassen<br />
Wälzt den ungeheuren Brand!<br />
Denn die Elemente hassen<br />
Das Gebild der Menschenhand.<br />
Aus der Wolke<br />
Quillt der Segen,<br />
Strömt der Regen,<br />
Aus der Wolke, ohne Wahl,<br />
Zuckt der Strahl!<br />
Hört ihr&#8217;s wimmern hoch vom Turm?<br />
Das ist Sturm!<br />
Rot wie Blut<br />
Ist der Himmel,<br />
Das ist nicht des Tages Glut!<br />
Welch Getümmel<br />
Straßen auf!<br />
Dampf wallt auf!<br />
Flackernd steigt die Feuersäule,<br />
Durch der Straße lange Zeile<br />
Wächst es fort mit Windeseile,<br />
Kochend wie aus Ofens Rachen<br />
Glühn die Lüfte, Balken krachen,<br />
Pfosten stürzen, Fenster klirren,<br />
Kinder jammern, Mütter irren,<br />
Tiere wimmern<br />
Unter Trümmern,<br />
Alles rennet, rettet, flüchtet,<br />
Taghell ist die Nacht gelichtet;<br />
Durch der Hände lange Kette<br />
Um die Wette<br />
Fliegt der Eimer, hoch im Bogen<br />
Spritzen Quellen, Wasserwogen.<br />
Heulend kommt der Sturm geflogen,<br />
Der die Flamme brausend sucht.<br />
Prasselnd in die dürre Frucht<br />
Fällt sie in des Speichers Räume,<br />
In der Sparren dürre Bäume,<br />
Und als wollte sie im Wehen<br />
Mit sich fort der Erde Wucht<br />
Reißen, in gewaltger Flucht,<br />
Wächst sie in des Himmels Höhen<br />
Riesengroß!<br />
Hoffnungslos<br />
Weicht der Mensch der Götterstärke,<br />
Müßig sieht er seine Werke<br />
Und bewundernd untergehn.</p>
<p>Leergebrannt<br />
Ist die Stätte,<br />
Wilder Stürme rauhes Bette,<br />
In den öden Fensterhöhlen<br />
Wohnt das Grauen,<br />
Und des Himmels Wolken schauen<br />
Hoch hinein.</p>
<p>Einen Blick<br />
Nach den Grabe<br />
Seiner Habe<br />
Sendet noch der Mensch zurück -<br />
Greift fröhlich dann zum Wanderstabe.<br />
Was Feuers Wut ihm auch geraubt,<br />
Ein süßer Trost ist ihm geblieben,<br />
Er zählt die Haupter seiner Lieben,<br />
Und sieh! ihm fehlt kein teures Haupt.</p>
<p>In die Erd ist&#8217;s aufgenommen,<br />
Glücklich ist die Form gefüllt,<br />
Wird&#8217;s auch schön zutage kommen,<br />
Daß es Fleiß und Kunst vergilt?<br />
Wenn der Guß mißlang?<br />
Wenn die Form zersprang?<br />
Ach! vielleicht indem wir hoffen,<br />
Hat uns Unheil schon getroffen.</p>
<p>Dem dunkeln Schoß der heilgen Erde<br />
Vertrauen wir der Hände Tat,<br />
Vertraut der Sämann seine Saat<br />
Und hofft, daß sie entkeimen werde<br />
Zum Segen, nach des Himmels Rat.<br />
Noch köstlicheren Samen bergen<br />
Wir trauernd in der Erde Schoß<br />
Und hoffen, daß er aus den Särgen<br />
Erblühen soll zu schönerm Los.</p>
<p>Von dem Dome,<br />
Schwer und bang,<br />
Tönt die Glocke<br />
Grabgesang.<br />
Ernst begleiten ihre Trauerschläge<br />
Einen Wandrer auf dem letzten Wege.</p>
<p>Ach! die Gattin ist&#8217;s, die teure,<br />
Ach! es ist die treue Mutter,<br />
Die der schwarze Fürst der Schatten<br />
Wegführt aus dem Arm des Gatten,<br />
Aus der zarten Kinder Schar,<br />
Die sie blühend ihm gebar,<br />
Die sie an der treuen Brust<br />
Wachsen sah mit Mutterlust -<br />
Ach! des Hauses zarte Bande<br />
Sind gelöst auf immerdar,<br />
Denn sie wohnt im Schattenlande,<br />
Die des Hauses Mutter war,<br />
Denn es fehlt ihr treues Walten,<br />
Ihre Sorge wacht nicht mehr,<br />
An verwaister Stätte schalten<br />
Wird die Fremde, liebeleer.</p>
<p>Bis die Glocke sich verkühlet,<br />
Laßt die strenge Arbeit ruhn,<br />
Wie im Laub der Vogel spielet,<br />
Mag sich jeder gütlich tun.<br />
Winkt der Sterne Licht,<br />
Ledig aller Pflicht<br />
Hört der Bursch die Vesper schlagen,<br />
Meister muß sich immer plagen.</p>
<p>Munter fördert seine Schritte<br />
Fern im wilden Forst der Wandrer<br />
Nach der lieben Heimathütte.<br />
Blökend ziehen<br />
Heim die Schafe,<br />
Und der Rinder<br />
Breitgestirnte, glatte Scharen<br />
Kommen brüllend,<br />
Die gewohnten Ställe füllend.<br />
Schwer herein<br />
Schwankt der Wagen,<br />
Kornbeladen,<br />
Bunt von Farben<br />
Auf den Garben<br />
Liegt der Kranz,<br />
Und das junge Volk der Schnitter<br />
Fliegt zum Tanz.<br />
Markt und Straße werden stiller,<br />
Um des Lichts gesellge Flamme<br />
Sammeln sich die Hausbewohner,<br />
Und das Stadttor schließt sich knarrend.<br />
Schwarz bedecket<br />
Sich die Erde,<br />
Doch den sichern Bürger schrecket<br />
Nicht die Nacht,<br />
Die den Bösen gräßlich wecket,<br />
Denn das Auge des Gesetzes wacht.</p>
<p>Heilge Ordnung, segenreiche<br />
Himmelstochter, die das Gleiche<br />
Frei und leicht und freudig bindet,<br />
Die der Städte Bau begründet,<br />
Die herein von den Gefilden<br />
Rief den ungesellgen Wilden,<br />
Eintrat in der Menschen Hütten,<br />
Sie gewöhnt zu sanften Sitten<br />
Und das teuerste der Bande<br />
Wob, den Trieb zum Vaterlande!</p>
<p>Tausend fleißge Hände regen,<br />
helfen sich in munterm Bund,<br />
Und in feurigem Bewegen<br />
Werden alle Kräfte kund.<br />
Meister rührt sich und Geselle<br />
In der Freiheit heilgem Schutz.<br />
Jeder freut sich seiner Stelle,<br />
Bietet dem Verächter Trutz.<br />
Arbeit ist des Bürgers Zierde,<br />
Segen ist der Mühe Preis,<br />
Ehrt den König seine Würde,<br />
Ehret uns der Hände Fleiß.</p>
<p>Holder Friede,<br />
Süße Eintracht,<br />
Weilet, weilet<br />
Freundlich über dieser Stadt!<br />
Möge nie der Tag erscheinen,<br />
Wo des rauhen Krieges Horden<br />
Dieses stille Tal durchtoben,<br />
Wo der Himmel,<br />
Den des Abends sanfte Röte<br />
Lieblich malt,<br />
Von der Dörfer, von der Städte<br />
Wildem Brande schrecklich strahlt!</p>
<p>Nun zerbrecht mir das Gebäude,<br />
Seine Absicht hat&#8217;s erfüllt,<br />
Daß sich Herz und Auge weide<br />
An dem wohlgelungnen Bild.<br />
Schwingt den Hammer, schwingt,<br />
Bis der Mantel springt,<br />
Wenn die Glock soll auferstehen,<br />
Muß die Form in Stücke gehen.</p>
<p>Der Meister kann die Form zerbrechen<br />
Mit weiser Hand, zur rechten Zeit,<br />
Doch wehe, wenn in Flammenbächen<br />
Das glühnde Erz sich selbst befreit!<br />
Blindwütend mit des Donners Krachen<br />
Zersprengt es das geborstne Haus,<br />
Und wie aus offnem Höllenrachen<br />
Speit es Verderben zündend aus;<br />
Wo rohe Kräfte sinnlos walten,<br />
Da kann sich kein Gebild gestalten,<br />
Wenn sich die Völker selbst befrein,<br />
Da kann die Wohlfahrt nicht gedeihn.</p>
<p>Weh, wenn sich in dem Schoß der Städte<br />
Der Feuerzunder still gehäuft,<br />
Das Volk, zerreißend seine Kette,<br />
Zur Eigenhilfe schrecklich greift!<br />
Da zerret an der Glocken Strängen<br />
Der Aufruhr, daß sie heulend schallt<br />
Und, nur geweiht zu Friedensklängen,<br />
Die Losung anstimmt zur Gewalt.</p>
<p>Freiheit und Gleichheit! hört man schallen,<br />
Der ruhge Bürger greift zur Wehr,<br />
Die Straßen füllen sich, die Hallen,<br />
Und Würgerbanden ziehn umher,</p>
<p>Da werden Weiber zu Hyänen<br />
Und treiben mit Entsetzen Scherz,<br />
Noch zuckend, mit des Panthers Zähnen,<br />
Zerreißen sie des Feindes Herz.<br />
Nichts Heiliges ist mehr, es lösen<br />
Sich alle Bande frommer Scheu,<br />
Der Gute räumt den Platz dem Bösen,<br />
Und alle Laster walten frei.</p>
<p>Gefährlich ist&#8217;s, den Leu zu wecken,<br />
Verderblich ist des Tigers Zahn,<br />
Jedoch der schrecklichste der Schrecken,<br />
Das ist der Mensch in seinem Wahn.<br />
Weh denen, die dem Ewigblinden<br />
Des Lichtes Himmelsfackel leihn!<br />
Sie strahlt ihm nicht, sie kann nur zünden<br />
Und äschert Städt und Länder ein.</p>
<p>Freude hat mir Gott gegeben!<br />
Sehet! Wie ein goldner Stern<br />
Aus der Hülse, blank und eben,<br />
Schält sich der metallne Kern.<br />
Von dem Helm zum Kranz<br />
Spielt&#8217;s wie Sonnenglanz,<br />
Auch des Wappens nette Schilder<br />
Loben den erfahrnen Bilder.</p>
<p>Herein! herein!<br />
Gesellen alle, schließt den Reihen,<br />
Daß wir die Glocke taufend weihen,<br />
Concordia soll ihr Name sein,<br />
Zur Eintracht, zu herzinnigem Vereine<br />
Versammle sich die liebende Gemeine.</p>
<p>Und dies sei fortan ihr Beruf,<br />
Wozu der Meister sie erschuf!<br />
Hoch überm niedern Erdenleben<br />
Soll sie im blauen Himmelszelt<br />
Die Nachbarin des Donners schweben<br />
Und grenzen an die Sternenwelt,<br />
Soll eine Stimme sein von oben,<br />
Wie der Gestirne helle Schar,<br />
Die ihren Schöpfer wandelnd loben<br />
Und führen das bekränzte Jahr.<br />
Nur ewigen und ernsten Dingen<br />
Sei ihr metallner Mund geweiht,<br />
Und stündlich mit den schnellen Schwingen<br />
Berühr im Fluge sie die Zeit,<br />
Dem Schicksal leihe sie die Zunge,<br />
Selbst herzlos, ohne Mitgefühl,<br />
Begleite sie mit ihrem Schwunge<br />
Des Lebens wechselvolles Spiel.<br />
Und wie der Klang im Ohr vergehet,<br />
Der mächtig tönend ihr erschallt,<br />
So lehre sie, daß nichts bestehet,<br />
Daß alles Irdische verhallt.</p>
<p>Jetzo mit der Kraft des Stranges<br />
Wiegt die Glock mir aus der Gruft,<br />
Daß sie in das Reich des Klanges<br />
Steige, in die Himmelsluft.<br />
Ziehet, ziehet, hebt!<br />
Sie bewegt sich, schwebt,<br />
Freude dieser Stadt bedeute,<br />
Friede sei ihr erst Geläute.</p></blockquote>
<hr class="at-page-break" />
<p>Notes:</p>
<p>a) Commentary to follow. Suffice it to note for now that the poem treats many topics which touch of Heidgeger&#8217;s life and thought, particularly the question of the relation of time and &#8220;Concordia&#8221;.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Humans as the most finite beings in Hegel and Heidegger</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Aug 2004 12:32:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mce</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hegel]]></category>
		<category><![CDATA[Heidegger]]></category>
		<category><![CDATA[MH/'nur']]></category>
		<category><![CDATA[Original difference]]></category>

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		<description><![CDATA[Both Hegel and Heidegger go to great length in addressing the question: why does Dasein, &#8220;dieses [endlichen] Geisterreich&#8221;, constitute a decisive break from being that is not equally to be found among other finite beings? They answer, on the one hand, that human beings know of their finitude in a way that is unique. Therefore [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Both Hegel and Heidegger go to great length in addressing <span id="more-140"></span> the question: why does Dasein, &#8220;dieses [endlichen] Geisterreich&#8221;, constitute a decisive break from being that is not equally to be found among other finite beings? They answer, on the one hand, that human beings know of their finitude in a way that is unique. Therefore Heidegger&#8217;s name for the being of human beings: &#8220;Sein zum Tode&#8221;. On the other hand, the being of human beings is not fixed as something merely &#8220;vorhanden&#8221;: human beings have an understanding of being (&#8220;Seinsverständnis&#8221;) which includes multiple possibilities of being and therefore of their own being. On the basis of this complex Seinsverständnis and of the freedom which is an essential aspect of it, humans can radically alter who they are. Not only does such an understanding constitute a break from our usual activities in the world (since it concerns the root-possibilities of these activities), it also implicates those abysmal breaks which alone (&#8220;nur&#8221;) can define, and differentiate between, fundamental possibilities. (See <a href="/mce/?cat=44">original complexity</a> and <a href="/mce/?cat=14">original difference</a>)</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Heideger: Selbe, Verschiedenheit, Differenz</title>
		<link>https://www.makrolog.de/mce/?p=153</link>
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		<pubDate>Mon, 26 Jul 2004 15:02:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mce</dc:creator>
				<category><![CDATA[Heidegger]]></category>
		<category><![CDATA[MH/Unterscheidung]]></category>

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		<description><![CDATA[Allein das Selbe ist nicht das Gleiche. Im Gleichen verschwindet die Verschiedenheit. Im Selben erscheint die Verschiedenheit. (&#8216;Die onto-theo-logische Verfassung der Metaphysik&#8217;, Identität und Differenz, S 35) Für Hegel ist die Sache des Denkens das Sein hinsichtlich der Gedachtheit des Seienden im absoluten Denken und als dieses. Für uns ist die Sache des Denkens das [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Allein das Selbe ist nicht das Gleiche. Im Gleichen verschwindet <span id="more-153"></span> die Verschiedenheit. Im Selben erscheint die Verschiedenheit.  (&#8216;Die onto-theo-logische Verfassung der Metaphysik&#8217;, <em>Identität und Differenz</em>, S 35)</p>
<p>Für Hegel ist die Sache des Denkens das Sein hinsichtlich der Gedachtheit des Seienden im absoluten Denken und als dieses. Für uns ist die Sache des Denkens das Selbe, somit das Sein, aber das Sein hinsichtlich seiner Differenz zum Seienden. Noch schärfer gefaßt: Für Hegel ist die Sache des Denkens der Gedanke als der absolute Begriff. Für uns ist die Sache des Denkens, vorläufig benannt, die Differenz als Differenz. (&#8216;Die onto-theo-logische Verfassung der Metaphysik&#8217;, <em>Identität und Differenz</em>, S 36-37)</p>
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		<title>Außer-sich bei Heidegger</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Jul 2004 13:49:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mce</dc:creator>
				<category><![CDATA[Heidegger]]></category>
		<category><![CDATA[MH/'nur']]></category>
		<category><![CDATA[Time(s)]]></category>

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		<description><![CDATA[Die ekstatische Einheit der Zeitlichkeit, has heißt die Einheit des «Außer-sich» in den Entrückungen von Zukunft, Gewesenheit und Gegenwart, ist die Bedingung der Möglichkeit dafür, daß ein Seiendes sein kann, das als sein «Da» existiert. (SZ, S 350, GA2, S 463) Notes: a) Being (Geist/Sein) for Hegel and Heidegger &#8216;is&#8217; original &#8220;ekstatische Einheit&#8221;. That is: [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die ekstatische Einheit der Zeitlichkeit, has heißt die Einheit des <span id="more-144"></span> «Außer-sich» in den Entrückungen von Zukunft, Gewesenheit und Gegenwart, ist die Bedingung der Möglichkeit dafür, daß ein Seiendes sein kann, das als sein «Da» existiert. (SZ, S 350, GA2, S 463)</p>
<hr class="at-page-break" />
<p>Notes:</p>
<p>a) Being (Geist/Sein) for Hegel and Heidegger &#8216;is&#8217; <em>original</em> &#8220;ekstatische Einheit&#8221;. That is: <a href="/mce/?cat=14">original difference</a> which is yet bound together, jointed yet joined.</p>
<p>b) It is because being itself (Sein als solches) is already unified in original difference that Dasein, as a being, has this same structure.</p>
<p>c) Dasein is exemplary among beings in showing this structure because Dasein ist the «Außer-sich» of being:</p>
<blockquote><p>Nur die Kälte der Kuhnheit des Denkens und die Nacht der Irre des Fragens leihen dem Feuer des Seyns Glut und Licht. (Beiträge, GA 65, S 430)</p></blockquote>
<p>As here, Hegel and Heidegger often mark this thought with the word &#8220;<a href="/mce/?cat=26">nur</a>&#8220;.</p>
<p>With this peculiar sort of being, difference reaches its outer extreme in Seinsvergessenheit. But difference is so essential to this being that the possibility of return is always with it.</p>
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		<title>Der Verstand dient als Fackelträger</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Jul 2004 15:15:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mce</dc:creator>
				<category><![CDATA[Heidegger]]></category>
		<category><![CDATA[MH/'nur']]></category>
		<category><![CDATA[MH/Fire]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Verstand dient als Fackelträger, jedenfalls dienend; und was heißt Fackeltragen &#8212; erleuchten! Er ist gerade nicht das Licht gebender, sondern der Lichtung bedürftiger; als Verstand bestimmen nur. Er erleuchtet nur als schematisierter Verstand; er von sich aus vermag gerade nicht einmal zu dienen. (Heidegger, &#8216;Zu Odebrechts und Cassirers Kritik des Kantbuches&#8217;, 1932?, GA 3, [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Der Verstand dient als <em>Fackelträger</em>, jedenfalls dienend; und was heißt <span id="more-146"></span> <em>Fackeltragen</em> &#8212; erleuchten! Er ist gerade nicht das Licht gebender, sondern der Lichtung bedürftiger; als Verstand <em>bestimmen</em> nur. Er erleuchtet <em>nur</em> als <em>schematisierter Verstand</em>; er von sich aus vermag gerade nicht einmal zu <em>dienen</em>. (Heidegger, &#8216;Zu Odebrechts und Cassirers Kritik des Kantbuches&#8217;, 1932?, GA 3, S 300)</p>
<hr class="at-page-break" />
<p>Notes:</p>
<p>a) This is one of the notes which Heidegger made to reviews of his Kantbuch written by Ernst Cassirer (in 1931) and Rudolf Odebrecht (in 1931/32). While the note is rough, it is highly suggestive and should be required reading (and thinking) for all those interpreters of Heidegger who believe him to argue that &#8216;Sein&#8217; stands in some kind of privative need of &#8216;Dasein&#8217;. (A &#8216;privative need&#8217; is a need based on a privation, a need whose aim is to put an end to itself, as when we speak of a need for money.) While Heidegger does indeed write of Sein having a &#8216;need&#8217; (<em>Brauch</em>) of Dasein, this is a &#8216;need&#8217; belonging to overflow (<em>Überfluß</em>), a need that wants continued activation of itself and not at all to put an end to itself, as when we speak of an artist&#8217;s need to express. (See &#8216;Sein and Dasein in SZ&#8217; for further discussion of this point.) (Not yet online)</p>
<p>b) In characteristic fashion, Heidegger runs together in this note two different aspects of the Kantian &#8216;Verstand&#8217; or what he usually calls &#8216;Dasein&#8217;. On the one hand, Dasein as it functions &#8216;in the world&#8217; is &#8216;always already&#8217; (<em>immer schon</em>) determined by one of the ontologies which contest at the gigantomachia (which Heidegger calls the &#8216;da&#8217; of &#8216;Sein&#8217;). He therefore says that &#8220;Er [der Verstand] erleuchtet <em>nur</em> als <em>schematisierter Verstand</em>.&#8221; Understanding orients itself in the world only as already shaped (schematisiert) in some fundamental fashion. On the other hand, in order to be shaped in this fundamental way, Dasein as &#8216;der Lichtung bedürftig&#8217; must previously have undergone some sort of peculiar process whereby, not yet <em>schematisiert</em>, &#8216;it&#8217; was yet subjected to a plurality of schema-possibilities and adopted or chose or accepted or elected (etc) <em>one</em> of them (in order to become <em>schematisiert</em>).</p>
<p>c) These two aspects of Dasein are very different: one essentially in the world, the other in a peculiar way essentially out of it. While one of Heidegger&#8217;s central contentions is exactly that Dasein is the fundamental unity of this difference, he was acutely aware that one or the other of the two sides of this difference (&#8216;Sein-in-der-Welt&#8217; <em>vs</em> &#8216;Da&#8217;) is usually privileged in such a way that the central insight (of their fundamental difference <em>and</em> unity) is lost. In the end, he seems to have consigned the understanding of his work to fate. Here another tact is suggested. Since &#8216;Sein&#8217; as the gigantomachia is what Heidegger wanted to consider and to communciate (the <em>Daseinsanalytik</em> being only a means to this end, one with which Heidegger became increasing disenchanted), and since the gigantomachia is the contest of fundamental relations (<em>Wesensbezüge</em>), and since these relations govern in advance how something like Dasein is to be understood, the suggestion here is that focus be made first and foremost on the relation-possibilities of the <em>gigantomachia</em> itself (including the abysmal relations of the relation-possibilities themselves).</p>
<p>d) When Dasein is exposed in the &#8216;da&#8217; of &#8216;Sein&#8217; to the contesting possibilities of being (Seinsmöglichkeiten, Grundbewegungen, Wesensbezüge, usf) it is not yet &#8216;schematisiert&#8217;. It is &#8216;Lichtung bedürftig&#8221;. Schematisierung is exactly what is to befall it &#8216;da&#8217;. Heidegger calls this peculiar process, exposure to &#8216;das Freie&#8217;. Here Dasein is <em>free</em> in a way that it never is &#8216;in der Welt&#8217; because it is <em>before</em> the possibilities of being, not yet <em>in</em> one of them. Acording to Heidegger, exposure to this sort of freedom is one of the essential characteristics of human being (compare Beckett on <a href="/mce/?cat=4">the space of the door</a>) such that the life of Dasein is figured as a sort of wave, moving both horizonally and vertically, not only through space and time, but in and through essentially different space-times. The always already schematisierte world is (at any given time, or &#8216;je&#8217; as Heidegger says) one of these space-times. The gigantomachia is an esentially different space-time. Human being is the movement in and between these&#8230;</p>
<p>e) Since the gigantomachia is a dynamic process, it takes place in a time of its own: &#8216;Urzeit&#8217;. This is essentially different from &#8216;Uhrzeit&#8217; or even from the complexity of times (past, present and future) which are knotted in the life of every human being. <a href="/mce/?cat=17">Time is essentially time<em>s</em>.</a></p>
<p>f) Heidegger&#8217;s use of the word &#8216;<a title="“Nur” in Hegel and Heidegger" href="/mce/?p=110">nur</a>&#8216; in this passage demands special notice. He writes: &#8220;Er [der Verstand] erleuchtet <em>nur</em> als <em>schematisierter Verstand</em>&#8221; (emphasis in the original). As is always the case in Heidegger, this is a reference to the end of Hegel&#8217;s <em>Phänomenologie</em>: &#8216;<a title="“Nur” in Hegel and Heidegger" href="/mce/?p=110">nur aus dem Kelche</a> dieses Geisterreiches / schäumt ihm [dem absoluten Geist] seine Unendlichkeit.&#8217; Following Hegel, Heidegger wants to draw attention to a double matter. On the one hand, Verstand &#8220;als <em>schematisierter</em>&#8221; is limited, particular, finite. It is never some general understanding or or some combination of the possibilities of understanding; instead, it is some one, highly particular, finite mode of understanding &#8211; here and now. On the other hand, it is exactly this particularity and limitation in which Dasein has its <em>own</em> life. Now exactly because such limitation and finitude is <em>essentially</em> characteristic of Dasein, it is continually exposed to the borders of its understanding (ie, of its world and self) and therefore to the fundamental possibility of these being essentially different from what they currently are. Dasein&#8217;s &#8216;own&#8217; points out of itself to other possible &#8216;owns&#8217;. &#8216;Nur&#8217; names the fundamentality of this owning/disowning way of human being. (Heidegger&#8217;s use of the word dient-dienend-dienen in this text points in the same direction. Through finite &#8216;service&#8217;, human being comes into its own. But because there are different modalities of service to which humans are exposed, they are equally exposed beyond themselves, beyond their always limited current services and selves.)</p>
<p>g) The treatment of &#8216;light&#8217; in this passage is noteworthy and difficult. Heidegger says that &#8220;Der Verstand dient als <em>Fackelträger</em> (&#8230;) und was heißt <em>Fackeltragen</em> &#8212; erleuchten! &#8220;; but he also states that &#8216;Er [der Verstand] ist gerade nicht das Licht gebender, sondern der Lichtung bedürftiger&#8221;. It would seem that the light borne by Verstand, when it &#8216;<em>dient</em> als Fackelträger&#8217;, derives from Schematisierung: &#8220;Er [der Verstand] erleuchtet <em>nur</em> als <em>schematisierter Verstand</em>; er von sich aus vermag gerade nicht einmal zu <em>dienen</em>.&#8221; So the light carried by Dasein is a correlate of the particular shape or schema through which it opens (ie, is opened to) its world of concern; and this particular shape, in turn, is secondary to some prior source of it: Dasein is &#8220;der Lichtung bedürftig&#8221;.</p>
<p>Several important conclusions follow. First, the Erleuchten of Verstand/Dasein cannot be something given, fixed, singular, <em>vorhanden</em>. If it were, it would not be the case that &#8220;er von sich aus vermag gerade nicht einmal zu <em>dienen</em>.&#8221; The root of this possibility lies elsewhere. Second, if Erleucten is plural, and if all the possibilities of Erleucten are forever equally possible, it must be that Dasein is always both some particular shape of being <em>and</em> that it is &#8216;at the same time&#8217; (gleichzeitig) essentially exposed to other possibilities. Third, these plural possibilities of Lichtung constitute the gigantomachia. But the gigantomachia must have a prior, peculiar light of its own if Dasein is to witness the possibilities there. Perhaps it is this Urlichtung which <a title="Hekate" href="/mce/?p=235">Hekate</a> provided in the mythology of the Greeks? Fourth, what Heidegger here calls &#8220;das Licht gebender&#8221; is no single possibility of Lichtung, nor is it the range of Lichtungen together, nor even is it this range plus the peculiar light at origin which allows the range of Lichtungen to be witnessed. Instead, all of these are derivative (Fackelträger) of a prior light whose shining-forth it is &#8216;only&#8217; to enable the other lights: <a title="“Nur” in Hegel and Heidegger" href="/mce/?p=110">&#8220;nur &#8211; aus dem Kelche dieses Geisterreiches / schäumt ihm seine Unendlichkeit.&#8221;</a></p>
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		<title>Gigantomachia in Heidegger&#8217;s 1929 Kantbuch</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Jul 2004 17:25:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mce</dc:creator>
				<category><![CDATA[Heidegger]]></category>

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		<description><![CDATA[Die fundamentalontologische Grundlegung der Metaphysik in &#8220;Sein und Zeit&#8221; muß sich als Wiederholung verstehen. Die Stelle aus Platons &#8220;Sophistes&#8217;, die die Betrachtung eröffnet, dient nicht zur Dekoration, sondern als Hinweis darauf, daß in der antiken Metaphysik die Gigantomachie über das Sein des Seienden entbrannt ist. In diesem Kampf muß schon &#8211; mag die Seinsfrage dort [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die fundamentalontologische Grundlegung der Metaphysik in &#8220;Sein und Zeit&#8221; muß <span id="more-151"></span> sich als Wiederholung verstehen. Die Stelle aus Platons &#8220;Sophistes&#8217;, die die Betrachtung eröffnet, dient nicht zur Dekoration, sondern als Hinweis darauf, daß in der antiken Metaphysik die Gigantomachie über das Sein des Seienden entbrannt ist. In diesem Kampf muß schon &#8211; mag die Seinsfrage dort noch so allgemein und vieldeutig gestellt sein &#8211; sichtbar werden, in welcher Weise hier das <em>Sein als solches</em> verstanden wird. Sofern aber in dieser Gigantomachie die Seinsfrage allererst als solche erkämpft und <em>noch nicht</em> in der gekennzeichneten Weise als Problem der inneren Möglichkeit des Seinverständnisses ausgearbeitet wird, kann weder die Auslegung des Seins als solchen noch gar der hierzu notwendige Horizont der Auslegung als solcher ausdrücklich ans Licht kommen. Und so eindringlicher gilt es bei der Wiederholung des Problems hineinzuhören in die Art und Weise, wie sich das Philosophieren in diesem ersten Kampf um das Sein gleichsam spontan über dieses ausspricht. Die vorliegende Untersuchung kann freilich keine thematische Darstellung, geschweige denn Interpretation, der Grundbewegungen dieser Gigantomachie geben.<br />
(<em>Kant und das Problem der Metaphysik</em>, sec 44, GA3 S 239-240)</p>
<hr class="at-page-break" />
<p>Notes:</p>
<p>a) Heidegger writes that &#8220;in der antiken Metaphysik die Gigantomachie über das Sein des Seienden <em>entbrannt</em> ist&#8221;. The use of fire imagery in this context (&#8216;entbrannt&#8217;) is typical of Heidegger throughout his huge body of work from start to finish. In SZ, for example, fire imagery in the context of the gigantomachia serves to frame the work. Its first two sentences read: &#8220;Die genannte Frage [= die Frage nach dem Sein] ist heute in Vergessenheit gekommen, obzwar unsere Zeit sich als Fortschritt rechnet, die &#8220;Metaphysik&#8221; wieder zu bejahen. Gleichwohl hält man sich der Anstrengungen einer neu zu <em>entfachenden</em> <span style="font-family: SYMBOL;">gigantomacia peri ths ousiaV</span> für enthoben&#8221;. And on the last page of SZ, he observes: &#8220;Der Streit bezüglich der Interpretation des Seins [= <span style="font-family: SYMBOL;">gigantomacia peri ths ousiaV</span>] kann nicht geschlichtet werden, weil er noch nicht einmal <em>entfacht</em> ist. Und am Ende läßt er sich nicht &#8220;vom Zaun brechen&#8221;, sondern das <em>Entfachen</em> des Streites bedarf schon eine Zurüstung. Hierzu allein ist die vorliegende Untersuchung unterwegs.&#8221; (SZ, S. 437) Fire (&#8216;entbrannt&#8217;, &#8216;entfact&#8217;) serves to bring the gigantomachia from Plato&#8217;s <em>Sophist</em> together with the another of Plato&#8217;s tales, the allegory of the cave from book vii of the <em>Republic</em> (where fire and the sun are the sources of different sorts of illumination in different realms of being) . On one level, this conflation serves to illustrate the sort of struggle the gigantomachia is. It is the struggle for truth. On another level, this serves to illustrate how humans need to comport themselves in regard to the gigantic contest between different ontologies and different standards of truth. Just as in the allegory of the cave, such comparison must itself &#8216;try on&#8217; different sorts of illumination which necessarily implicates a multi-dimensional exploration across different realms and degrees of reality. (At end of <em>Wesen der Wahrheit</em> GA9, S 202, a lecture first given in 1930, Heidegger writes: &#8220;Die Schrittfolge des Fragens ist in sich der Weg eines Denkens, das, statt Vorstellungen und Begriffe zu liefern, sich als Wandlung des Bezugs zum Sein erfährt und erprobt.&#8221;)</p>
<p>b) Heidegger refers in this passage to the &#8220;Problem der inneren Möglichkeit des Seinverständnisses&#8221;. This is not only the difficult problem of how it is that human beings have something like an understanding of being. And of how they can come to know this. There is also the problem that any understanding of being is itself an instance of a certain way of being. <em>What</em> this sort of fundamental philosophy would consider, the gigantomachia, and <em>how</em> it should do so, are subject to a feedback loop: the identification of the way of being through which, and in which, something like an understanding of being may be achieved (the &#8216;how&#8217;), is itself subject to the achieved understanding of &#8216;what&#8217; is at stake, namely, the fitting consideration of the different possible ways and different possible understandings of being. Only on the prior basis of the latter is something like the former possible. But how then come <em>from</em> the former <em>to</em> the latter? (The answers to this question involve considerations of the <a href="/mce/?cat=17">plurality of time</a>, of the <a href="/mce/?cat=12">&#8216;somersault</a>&#8216; quality of thinking, of the nature of <a href="/mce/?cat=14">original difference</a>, etc.)</p>
<p>c) At the end of this passage, Heidegger writes of Grundbewegung<span style="text-decoration: underline;">en</span>. The plural is all important. What does it mean that Grund is plural? How does this plurality operate in itself and in regard to us? How should humans operate in regard to it? What borders in Grund allow this plurality and how do they operate? How should humans operate in regard to them?</p>
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		<title>Zeitlichkeit</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Jun 2004 17:23:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mce</dc:creator>
				<category><![CDATA[Heidegger]]></category>
		<category><![CDATA[Time(s)]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Die&#8221; Zeit gibt es nicht; Zeit ist Zeitlichkeit.  (Begriff der Zeit, 1924)]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Die&#8221; Zeit gibt es nicht; Zeit ist Zeitlichkeit.  (Begriff der Zeit, 1924)</p>
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		<title>An Overview: Heidegger</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Jun 2004 22:26:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mce</dc:creator>
				<category><![CDATA[Heidegger]]></category>
		<category><![CDATA[MH/Streit]]></category>

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		<description><![CDATA[Heidegger thinks his one thought, Being (= das Sein, later das Seyn, later still das Sein) as the gigantomachia peri tes ousias. This is already the case at the start of Sein und Zeit in 1927 and remains so until the end, 50 years later. 15 years after SZ in his Parmenides lectures (1942/43) he [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Heidegger thinks his one thought, Being (= <em>das Sein</em>, later <span id="more-142"></span> <em>das Seyn</em>, later still <em>das <span style="text-decoration: line-through;">Sein</span></em>) as the <em>gigantomachia peri tes ousias</em>. This is already the case at the start of <em>Sein und Zeit</em> in 1927 and remains so until the end, 50 years later.</p>
<p>15 years after <em>SZ</em> in his Parmenides lectures (1942/43) he says:</p>
<blockquote><p>&#8220;Wahrheit&#8221; ist niemals &#8220;an sich&#8221;, von sich vorhanden, sondern erstritten. (&#8230;) Vielmehr ist das Gesuchte und Umkämpfte selbst, in sich, abgesehen vom Kampf des Menschen um es, in seinem Wesen ein Streit: &#8220;Unverborgenheit&#8221;. Wer da streitet und wie die Streitenden streiten, ist dunkel. Es gilt aber, endlich einmal dieses streithafte Wesen der Wahrheit zu bedenken, das seit zweitausend und fünfhundert Jahren im stillsten aller Lichter leuchtet. Es gilt, den im Wesen der Wahrheit sich ereignenden Streit eigens zu erfahren. (GA54, S 25).</p></blockquote>
<p>Again:</p>
<blockquote><p>Die Frage muß aber gefragt werden, worin das Prinzip des &#8220;Agons&#8221; [bei den Griechen] seinen Grund hat und von woher das Wesen des &#8220;Lebens&#8221; und des Menschen seine Bestimmung empfängt, so daß es sich &#8220;agonal&#8221; verhält. Das &#8220;Wettkämpferische&#8221; kann nur dort erwachen, wo zuvor und überhaupt das Streithafte als das Wesenhafte erfahren ist. (GA54, S 26)</p></blockquote>
<p>&#8220;<a href="/mce/?cat=28">Streit</a>&#8221; is the word used on the <a title="Heidegger’s Sein und Zeit #4" href="/mce/?p=337">last page of SZ </a> to translate &#8220;gigantomachia&#8221; from the <a title="Heidegger’s Sein und Zeit #2" href="/mce/?p=160">first page of SZ</a> (thereby bracketing the work within the terms of this ontological contest at origin).</p>
<p>Heidegger&#8217;s whole enterprise in <em>SZ</em> and after is directed to the clarification of the problems which are knotted in this thought. These problems may be characterized as follows:</p>
<p>- how to think plurality at origin, ie how to think the <em>gigantomachia</em>?</p>
<p>- how to think through the abysmal borders (<a href="/mce/?cat=14">space of the door</a>) which enable and structure plurality at origin?</p>
<p>- how to achieve or find or come to such thinking? (Der Anfang zeigt sich, wenn er sich überhaupt zeigt, gewiß nicht ohne unser Zutun. Aber die Frage bleibt doch, welcher Art dieses Zutun ist, von woher und wie es bestimmt ist und wird. GA54, S28/29)</p>
<p>- what does the way of thinking towards the contested plurality at origin have to do with the spaces at origin and with time? Is there a kind of &#8216;knot in time&#8217; (Eliot) through which the spaces at origin somehow &#8216;reach back&#8217; in time to enable the way <em>towards</em> them? That is, do these original spaces govern also that space which must <em>first</em> be crossed to reach them? How so? Is this knot of time and of spaces what <em>Sein und Zeit</em> would have us understand as the necessary preparation to a thinking of the <em>gigantomachia</em>? &#8220;[D]as Entfachen des Streites bedarf schon eine Zurüstung. Hierzu allein ist die vorliegende Untersuchung unterwegs.&#8221; (SZ, S. 437)</p>
<p>Heidegger found <a title="The space of the door (Hölderlin)" href="/mce/?p=96">Hölderlin</a> to be his great predessor on this convoluted pathway. <a href="/mce/?cat=23">Nietzsche</a> also described it without, however, being able to take it himself. That both ended in protracted silence shows the difficulties and the dangers of the way towards and among the contesting shapes and spaces at origin&#8230;.</p>
<p>The central questions posed by Heidgeger touched on many others: how to rethink human being and the various worlds of human being in the light of this context? how to rethink the tradition in this light? how to rethink contemporary problems of technology and environment in this light? But, as Heidegger always insisted, whatever contribution he was able to make in these areas was entirely dependent on the cogency of his one thought and of the <em>abgründigen</em> questions implicated in it.</p>
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		<title>Etymology of Sinn-sent-senso-sendero etc</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Sep 2003 13:01:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mce</dc:creator>
				<category><![CDATA[Heidegger]]></category>
		<category><![CDATA[Indo-European parallels]]></category>
		<category><![CDATA[Pathways]]></category>

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		<description><![CDATA[Heidgger remarks somewhere (in a note in Unterwegs zur Sprache?) on the Indo-European background to the complex of German &#8216;Sinn&#8217;, French &#8216;sens&#8217;, English &#8216;sent&#8217; and &#8216;sense&#8217;, Italian &#8216;senso&#8217;, Spanish &#8216;sendero&#8217;, etc. These have the double meaning of &#8216;way&#8217;, &#8216;away&#8217;, &#8216;direction&#8217;, &#8216;path&#8217; (Sinn, sens, sent, senso, sendero) and &#8216;meaning&#8217; or &#8216;sense&#8217; (Sinn, sens, sense, senso). Why [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Heidgger remarks somewhere (in a note in <em>Unterwegs zur Sprache</em>?) <span id="more-148"></span> on the Indo-European background to the complex of German &#8216;Sinn&#8217;, French &#8216;sens&#8217;, English &#8216;sent&#8217; and &#8216;sense&#8217;, Italian &#8216;senso&#8217;, Spanish &#8216;sendero&#8217;, etc. These have the double meaning of &#8216;way&#8217;, &#8216;away&#8217;, &#8216;direction&#8217;, &#8216;path&#8217; (Sinn, sens, sent, senso, sendero) and &#8216;meaning&#8217; or &#8216;sense&#8217; (Sinn, sens, sense, senso).</p>
<p>Why and how do &#8216;way&#8217; and &#8216;meaning&#8217; belong together?</p>
<p>Consider the case of any everyday example of meaning or sense. How did it <em>come to be </em> understood? Whatever the particulars involved, it must have been the case that the way to this meaning were fitted to it somehow. How else could it have arrived? But how could it be fitted in this way while the process were still underway?</p>
<p>It would seem that the path to meaning &#8211; Plato&#8217;s <em>dialectic </em>- is mysteriously fitted to its object in a way which seems to involve a reversal of time (so that the obect sought is able to reach back to structure the way to it) and which is grounded in some fundamental fashion which is deeper than any particular case.</p>
<p>There is <a href="/mce/?cat=14">plurality at origin</a>. Enabling and structuring this original plurality are borders. These borders are not possibilities of being because they are between the possibilities of being. They are impossibilities of being which yet belong essentially to being. These impossibilities which bind together the possibilities of being ground all the pathways which are taken to meaning and sense. The possibility at arriving at meaning is grounded in the impossiblities which enable and structure plurality at origin.</p>
<p>It is of the very nature of the pathway (senso) to meaning (senso) to be utterly dark and silent. This path, any path, is grounded in that <strong><a href="/mce/?cat=14">original difference</a></strong> whose obscurity has been described by poets and thinkers from <a title="Hesiod’s Tartarus" href="/mce/?p=86">Hesiod</a> and the Icelandic <a title="Ginnungagap" href="/mce/?p=48">Edda</a> to <a href="/mce/?cat=7">Eliot</a> and <a href="/mce/?cat=4">Beckett</a>:</p>
<p>para venir a lo que no eres,<br />
has de ir por donde no eres.<br />
(<a title="has de ir por donde no eres" href="/mce/?p=99">San Juan de la Cruz</a>)</p>
<p>In order to arrive at what you are not<br />
You must go through the way in which you are not.<br />
(<a title="Where you are is where you are not" href="/mce/?p=79">Eliot</a>)</p>
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